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Ibiza – heiß & wild


Ein verlängertes Wochenende, eine gute Freundin und Ibiza – klingt nach Sonne, Meer und Entspannung. 🌴☀️

Bekommen haben wir stattdessen Hitzewatschen, Bus-Chaos, jede Menge Menschen, sehr wenig Stoff, viel Matcha und unzählige Lachanfälle. 😂

Ein kleiner Reisebericht über drei Tage Ibiza, die definitiv anders waren als erwartet – aber gerade deshalb wohl in unserem Köpfen bleiben.

 

Der Start ins Ibiza-Abenteuer ✈️🌴

Los ging unser Ibiza-Abenteuer ganz entspannt am Flughafen Graz – und einmal mehr stellten wir fest, wie angenehm es doch ist, von einem so kleinen Flughafen zu fliegen. Keine Menschenmassen, kein ewiges Anstehen und einfach eine herrlich entspannte Atmosphäre. Unser Flug startete pünktlich und brachte uns zunächst nach München, wo wir eigentlich genügend Zeit zum Umsteigen hatten. Eigentlich. Denn plötzlich wurden am Gate tatsächlich die Handgepäckskoffer gewogen und natürlich bekam man bei Übergewicht direkt die Rechnung präsentiert. Kurzzeitig stieg unser Adrenalinpegel also deutlich an. Doch genau in dem Moment, als das Flughafenpersonal mit dem Boarding beschäftigt war, schoben wir uns ganz beiläufig durch und stiegen einfach ein. Huch – das hat ja erstaunlich gut geklappt! 😂



Der anschließende Flug nach Ibiza fühlte sich dann allerdings wie eine kleine Ewigkeit an. Umso größer war die Freude, als wir endlich ankamen. Voller Vorfreude spazierten wir aus dem Flughafen – und wurden dort erst einmal von einer unglaublichen Menschenmenge empfangen. Doch damit nicht genug: Kaum verließen wir das klimatisierte Flughafengebäude, bekamen wir auch schon die erste richtige Hitzewatsche. Willkommen auf Ibiza! ☀️🥵

 

Einsteigen, festhalten, nicht verlieren!

Doch die Hitzewatsche sollte nicht unsere einzige Herausforderung bleiben. Kaum hatten wir den Flughafen verlassen, erwartete uns schon die nächste Überraschung: eine ewig lange, scheinbar niemals endende Schlange von Menschen, die auf ein Taxi warteten. Mein Versuch, über Uber eine Alternative zu finden, scheiterte ebenfalls relativ schnell – eine Stunde Wartezeit und 80 Euro waren uns dann doch etwas zu viel. Also Planänderung: Wir nehmen den öffentlichen Bus.


Dort angekommen, hieß es: So schnell wie möglich einsteigen, sonst gibt’s keinen Platz! Gesagt, getan – und wider Erwarten ergatterten wir tatsächlich zwei Sitzplätze. Der restliche Bus war allerdings bis zum letzten Zentimeter voll. Menschen saßen, Menschen standen und die Stehenden waren so dicht gedrängt, dass man eigentlich nur noch hoffen konnte, dass niemand umfällt. Denn dann wäre vermutlich eine menschliche Dominokette entstanden: Einer fällt, alle fallen. 😂 In Österreich wäre diese Menschenmenge vermutlich schon aus Sicherheitsgründen undenkbar gewesen.

Fast eine ganze Stunde hielten wir diese Busfahrt aus, bis wir endlich bei unserem Hotel ankamen. Und natürlich durfte auch hier ein kleines Abenteuer nicht fehlen.


Ich stand auf, um meinen Koffer aus dem Gepäckbereich zu holen und ihn Julia zu geben, damit sie damit aussteigen konnte und nicht extra noch einmal zu ihrem Gepäck musste. Klingt einfach – war es aber nicht. Mitten durch die dicht gedrängte Menschenmenge zog ich meinen Koffer heraus und musste dabei feststellen, dass ich Julia gar nicht meinen Koffer geben kann, denn damit hätte ich wahrscheinlich ungefähr zehn Menschen erschlagen . Also ließ ich es lieber bleiben und beschloss, einfach selbst mit meinem Koffer auszusteigen.


Julia kämpfte sich ebenfalls durch die Menge und schaffte es mit ihrem Koffer … bis zu den Bustüren. Ich stand schon vor dem Bus und wartete auf sie. Dann geschah das Unfassbare: Die Türen schlossen sich.


Wir sahen uns an.

Ich draußen.

Julia drinnen.

Der Bus setzte sich in Bewegung.

Mit Julia. Ohne mich.


Für einen kurzen Moment war einfach nur ungläubiges Anstarren angesagt. 😂 Dann hörte ich plötzlich die Menschen im Bus rufen: „STOPP!“ Gott sei Dank fuhr der Bus nur ungefähr zehn Meter, bevor er wieder stehen blieb. Julia konnte aussteigen und kam schließlich wieder zu mir.


Ich bekam natürlich sofort einen kompletten Lachanfall. Julia lachte ebenfalls – allerdings vermutlich eher aus Erleichterung und mit einem Puls von ungefähr 180.

Und so hätten wir uns tatsächlich beinahe schon am ersten Tag auf Ibiza verloren. Ein perfekter Start in unseren Mädels-Trip! 😂🌴


Abendbuffet, Ibiza-Style & eine kurze Nacht 🌙😂

Ein wenig k.o. und erschöpft von der Anreise war unser erstes Ziel ganz klar das Abendbuffet im Restaurant. Wir fanden zwar etwas, das uns satt machte, aber wirklich überzeugt waren wir vom Buffet noch nicht. Aber Spoiler: Das sollte sich in den nächsten Tagen zum Glück noch ändern – das Essen wurde tatsächlich von Tag zu Tag besser.

Viel interessanter als das Buffet war allerdings ohnehin das, was sich rundherum abspielte: die Urlauber und ihr Kleidungsstil. Sagen wir es vorsichtig – er war speziell. Wir staunten nicht schlecht und fragten uns mehr als einmal: Wie kann man damit eigentlich freiwillig herumlaufen? Die Devise schien eindeutig zu sein: Hose so kurz wie möglich, Ausschnitt so tief wie möglich – und als besonderes Highlight dazu natürlich Cowboystiefel. Bei diesen herrlichen 35 Grad Temperaturen! 😂


Unsere Gesichter sprachen vermutlich Bände, während wir die perfekt geschminkten Menschen um uns herum beobachteten. Ibiza hatte offenbar seine ganz eigenen Fashion-Regeln – und wir waren eindeutig noch nicht darauf vorbereitet.



Nach diesem ersten kleinen Kulturschock fielen wir schließlich wie zwei Steine ins Bett.

Doch lange sollte unsere Ruhe nicht halten. Um 08:00 Uhr klingelte am nächsten Morgen bereits der Wecker. Die Nacht war, sagen wir es diplomatisch, bescheiden. Immer wieder wurden wir wach, denn wir waren schließlich auf Ibiza – der Partyinsel schlechthin. Während wir versuchten zu schlafen, kamen immer wieder feiernde Menschen zurück ins Hotel. Und eines mussten wir schnell lernen: Leise nach Hause kommen gehört auf Ibiza offenbar nicht zum Partyprogramm. 😂


Frühstück, Matcha & das etwas andere Ibiza 🌴😂

Nachdem wir uns halbwegs wieder hergerichtet hatten, stürmten wir am nächsten Morgen das Frühstücksbuffet. Und natürlich dauerte es nicht lange, bis unsere liebste Urlaubsbeschäftigung wieder begann: Menschen beobachten. Was sie anhatten – oder besser gesagt, was sie oben oder unten eben nicht anhatten. Egal ob jung oder alt, auf Ibiza schien eindeutig das Motto „Weniger ist mehr“ zu gelten. So viele Schlauchboote und Kirschen hatte ich bis dahin jedenfalls noch nie auf einem Haufen gesehen. 😂


Trotzdem wollten wir uns natürlich auch Sant Antoni ansehen und machten uns zu Fuß auf den Weg in die Stadt. Viel zu entdecken gab es dort für uns allerdings nicht unbedingt. Ein paar Souvenirläden, unzählige Bars und jede Menge Touristen – ansonsten hielt sich das große Sightseeing-Erlebnis eher in Grenzen.


Also machten wir das, was wir mittlerweile besonders gut konnten: Wir suchten uns einen guten Platz zum Sitzen und bestellten Matcha. Diesmal im Skinny Kitchen – und der war einfach ausgezeichnet. So gut, dass wir schon wussten: Hier würden wir definitiv nicht zum letzten Mal gewesen sein.



Anschließend marschierten wir wieder zurück ins Hotel, legten uns für ein paar Stunden an den Pool und genossen die sommerliche Hitze. Natürlich nicht, ohne weiterhin fleißig das Treiben rund um uns herum zu beobachten. Mittlerweile war das fast schon unser persönliches Unterhaltungsprogramm.


Am Abend zog es uns dann noch einmal ins Skinny Kitchen, diesmal zum Essen. Rundherum dröhnte Musik, aus den Bars und Clubs schallten die unterschiedlichsten Beats und überall war Party angesagt. Und an diesem Abend sah ich vermutlich mehr Betrunkene, Bekiffte und freizügig gekleidete Menschen als in meinem gesamten bisherigen Leben zusammen.


Meine Weltanschauung änderte sich auf diesem Trip definitiv ein kleines bisschen. 😂


Irgendwann hatten wir dann aber genug vom Trubel und ließen den Abend ganz entspannt ausklingen. Zurück im Hotel gönnten wir uns noch ein Radler und setzten uns hin, um den Sonnenuntergang zu genießen.



Und für einen kurzen Moment war Ibiza einfach nur ruhig, wunderschön und friedlich. 🌅❤️

 

Ibiza-Stadt – zwischen Geschichte, Hitze und Barbie-Pink 💗☀️

Der nächste Tag führte uns nach Ibiza-Stadt – und diesmal wollten wir wirklich alles sehen. Unser erstes Ziel war die berühmte Dalt Vila, die historische Altstadt von Ibiza. Die imposante, von Renaissance-Mauern umgebene Festungsanlage gehört seit 1999 zum UNESCO-Weltkulturerbe und thront hoch über der Stadt. Zwischen den alten Mauern verstecken sich enge, verwinkelte Gassen, kleine Plätze, weiße Häuser und historische Gebäude. Ganz oben erwarteten uns die Kathedrale von Ibiza und ein wunderschöner Blick über die Stadt, den Hafen und das Meer.


Klingt romantisch – war es auch. Aber heiß. Sehr heiß. 🥵



Nichts hielt uns davon ab, jeden Winkel zu erkunden. Wir marschierten bergauf, bergab, durch kleine Gassen, über die alten Festungsmauern und natürlich immer wieder dorthin, wo wir eigentlich gar nicht hinwollten. Denn auch an diesem Tag bewiesen wir eindrucksvoll, dass Orientierung nicht unbedingt unsere größte Stärke ist.


Irgendwann führte uns unser Weg sogar über Stock und Stein direkt am Meer entlang. Ob das tatsächlich der richtige Weg war? Keine Ahnung. Aber wir kamen irgendwann wieder dort an, wo wir hinwollten – und das war schließlich das Wichtigste. Nach dieser kleinen Wanderung war ein Getränk allerdings keine Option mehr, sondern eine absolute Notwendigkeit. 😂


Doch wir hatten noch ein ganz bestimmtes Ziel vor Augen: das berühmte pinke Tattoo Café, das auf Instagram ordentlich gehypt wurde.


Also marschierten wir.

Und marschierten.

Und marschierten.


Nach einer gefühlten Ewigkeit kamen wir endlich an – und unser erster Gedanke war: Schnell rein! Klimaanlage!

Die Location selbst war wirklich ein Traum. Alles pink, verspielt und irgendwie so, als wären wir direkt in eine Barbie-Welt hineingelaufen. 💗🎀 Für Instagram definitiv ein Hingucker.

Doch dann kam der Moment, der so manchen Instagram-Traum beendet:

Wir sahen die Preise.

Und plötzlich war Barbie gar nicht mehr so wichtig. 😂


Ganz schnell waren wir uns einig: Das ist es uns definitiv nicht wert. Also wieder raus, ab zur Bushaltestelle und zurück ins Zentrum.

Und wohin natürlich?

Skinny Kitchen.


Denn mittlerweile hatten wir eine sehr klare Prioritätenliste: Erstens überleben. Zweitens trinken. Drittens Matcha.

Und dort gönnten wir uns wieder einen richtig guten Matcha – mittlerweile fast schon unser persönliches Ibiza-Ritual.


Danach schlenderten wir noch durch die Stadt, schauten in das ein oder andere Geschäft und waren gleichzeitig ziemlich überrascht, dass an einem Sonntag in einem derart touristischen Hotspot tatsächlich so viele Geschäfte geschlossen hatten. Damit hatten wir irgendwie nicht gerechnet.



Irgendwann hieß es dann aber: Abschied nehmen von Ibiza-Stadt. Mit vielen Eindrücken, müden Füßen und vermutlich einem kleinen Sonnenstich machten wir uns mit dem Bus zurück nach Sant Antoni.



Und kaum saßen wir wieder im Bus, erwartete uns bereits das nächste Ibiza-Erlebnis:

die Mode. Oder das, was man auf Ibiza offenbar darunter versteht. 😂

Wir sahen wieder Outfits zum Staunen, zum Bewundern, zum Kopfschütteln und teilweise auch zum Verzweifeln. Die Devise schien weiterhin zu lauten: So wenig Stoff wie möglich.

Wenn manche Menschen nur noch ein Taschentuch getragen hätten, hätten sie vermutlich mehr angehabt.

Wir sahen uns an.

Schwiegen.


Und dachten uns vermutlich beide dasselbe:

„Das kann doch nicht ernst gemeint sein.“

Doch auf Ibiza lernten wir langsam: Doch. Kann es. 😂🌴

 

Formentera, Bootstour oder doch lieber Shopping? 🛍️🌴

Am Abend standen wir vor der großen Frage: Was machen wir eigentlich morgen? Eine Schiffsfahrt? Einen Ausflug nach Formentera? Oder doch noch irgendeinen anderen Teil der Insel erkunden?


Wir recherchierten, verglichen Preise und stellten ziemlich schnell fest: Die Fähre nach Formentera war alles andere als günstig. Und auch bei den angebotenen Schiffstouren waren wir uns nicht wirklich sicher. Immer wieder sahen wir in den letzten Tage Boote, auf denen gefühlt halb Ibiza Platz gefunden hatte. Menschen dicht an dicht, kaum Bewegungsfreiheit – und wir wussten sofort: Das wollen wir nicht.


Also war die Entscheidung schnell getroffen: Noch einmal Ibiza City – und diesmal wird geshoppt! 🛍️

Und siehe da: Jede von uns wurde fündig. Wir kauften ein paar schöne Sachen und hatten damit gleichzeitig unser ganz persönliches Ibiza-Souvenir. Denn jedes Mal, wenn wir die Kleidungsstücke künftig tragen, werden wir genau wissen: Das habe ich auf Ibiza gekauft. Viel besser als irgendein Kühlschrankmagnet! 😂


Natürlich durfte auch ein letzter Besuch im Skinny Kitchen nicht fehlen. Mittlerweile fühlte es sich fast schon an, als würden wir dort zum Inventar gehören. Danach ging es zurück ins Hotel, wo wir noch eine Weile am Pool entspannten, die Sonne genossen und unsere müden Beine hochlagerten.


Bis es wieder Zeit war, sich fürs Abendessen fertig zu machen.

Und natürlich dauerte es nicht lange, bis wir wieder staunend dasaßen und die Menschen um uns herum beobachteten. Egal welches Alter – auf Ibiza schien die Kleiderordnung für alle dieselbe zu sein: Je weniger, desto besser.


Wir hatten mittlerweile wirklich viel gesehen. Aber trotzdem schaffte es Ibiza jeden Tag aufs Neue, uns mit irgendeinem Outfit sprachlos zurückzulassen. 😂

 


Das große Ibiza-Finale

Das absolute I-Tüpfelchen erwartete uns allerdings am nächsten Morgen. Aufgrund unseres frühen Fluges mussten wir schon etwas früher zum Frühstück – und was wir dort zu sehen bekamen, war definitiv nichts für unsere noch nicht ganz wachen Augen.

Denn während wir gemütlich frühstücken wollten, kamen immer mehr Menschen direkt von der Party ins Restaurant. Direkt. Von. Der. Party.

Kaum Höschen, dafür umso mehr Ausschnitt – und offensichtlich noch jede Menge Alkohol vom Vorabend im Blut. Ich muss ehrlich sagen: Das am frühen Morgen zu sehen, ruinierte mir beinahe jeglichen Appetit. 😂


Betrunkene Menschen am Morgen waren dann endgültig meine persönliche Grenze. Dazu kamen die verräterischen Spuren in den Aufzügen und die Geräusche, die wir in der vergangenen Nacht aus dem Hotel gehört hatten. Plötzlich ergab alles einen Sinn.

Und während wir da saßen und unser Frühstück irgendwie zu Ende brachten, war für mich eines ganz klar:


„Schön, dass ich dich gesehen habe, Ibiza. Aber einmal reicht.“ 😂🌴

Die Insel hatte uns definitiv ihre ganz eigene Welt gezeigt – laut, wild, schrill und manchmal einfach ein bisschen zu viel. Aber genau deshalb werden wir uns wahrscheinlich noch lange an dieses Wochenende erinnern.

 

Und dann wollte Ibiza uns einfach nicht gehen lassen ✈️😂

Eigentlich hätte unsere Heimreise ganz entspannt verlaufen sollen. Wir waren pünktlich am Flughafen, pünktlich am Gate, pünktlich beim Boarding und schließlich pünktlich im Flieger. Alles lief nach Plan. Zumindest bis zu dem Moment, als sich der Pilot zu Wort meldete.

Er erklärte uns, dass wir noch keinen Timeslot zum Abheben bekommen hätten, da es aufgrund von zu wenigen Fluglotsen zu Verzögerungen im französischen Luftraum kam. Er redete und erklärte und redete noch ein bisschen weiter um den heißen Brei herum, bis er schließlich mit der entscheidenden Information herausrückte:

Unser Start war erst in einer Stunde und 20 Minuten vorgesehen.

Und in diesem Moment wurde mir kalt.

Mir wurde schlecht.

Und ich wurde einfach nur still.


Denn eine Stunde und 20 Minuten später abzuheben, bedeutete für uns ziemlich eindeutig: Wir würden unseren Anschlussflug verpassen.

Meine Freundin und ich saßen nebeneinander und plötzlich war es ganz still. Keiner sagte mehr wirklich etwas. Wir wussten beide, dass wir die Situation nicht ändern konnten. Der Flug konnte nicht schneller starten, nur weil wir dringend nach Graz mussten.

Also blieb uns eigentlich nur eines: Akzeptieren.


Innerlich hoffte ich trotzdem die ganze Zeit, dass es vielleicht doch schneller gehen würde. Irgendetwas in mir sagte einfach: Warte ab. Es wird schon.


Und tatsächlich sollte meine Intuition recht behalten.

Nach ungefähr 40 Minuten im Flieger kam plötzlich Bewegung in die Sache – und wir durften tatsächlich früher abheben. Die Erleichterung war riesig. Wir schafften es tatsächlich rechtzeitig zu unserem Anschlussflug nach Graz.

Und weil dieses Wochenende offenbar bis zum allerletzten Moment spannend bleiben musste, hatte unser zweiter Flug dann natürlich auch noch eine Stunde Verspätung. 😂

Irgendwie typisch für diese Reise.


Wir hatten Ibiza verlassen – aber ein kleines bisschen Ibiza-Chaos wollte offenbar unbedingt mit uns nach Hause. ✈️🌴🙂

 

Fazit

Die Insel ist wunderschön, gleichzeitig aber auch laut, heiß, voll und manchmal einfach ein bisschen verrückt. Zwischen Sonnenuntergängen, gutem Essen, Matcha, langen Spaziergängen und jeder Menge Menschen gab es vor allem eines: jede Menge Gespräche über Kleidung bzw. eigentlich nicht vorhandene Kleidung.

Nicht alles war perfekt, manches war sogar ziemlich chaotisch – aber genau das macht eine Reise doch aus. Wir haben gelacht, uns verlaufen, fast die Freundin im Bus verloren, geschwitzt, gestaunt und uns immer wieder gefragt, was auf Ibiza eigentlich als „normal“ gilt. 😂


Ibiza war eine Erfahrung und ein kleines Abenteuer. Wiederkommen? Vielleicht. Aber fürs Erste würde ich sagen: Schön, dass ich dich gesehen habe, Ibiza – einmal reicht. ❤️

 

 

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