50 Shades of British Weather
- Levi Michi
- vor 3 Tagen
- 9 Min. Lesezeit
Regen, Wind, Küstenlandschaften und eine Möwe mit einer bemerkenswerten Vorliebe für fremdes Eis – Cornwall hat uns in dieser Woche so einiges beschert. Zwischen malerischen Hafenorten, dramatischen Klippen, engen Straßen und jeder Menge Scones haben wir eine Region entdeckt, die auf ihre ganz eigene Art entschleunigen sollte. Warum Kynance Cove mein persönliches Highlight wurde, Harald sein Eis schneller verlor als er „Möwe!“ rufen konnte und weshalb ich mit dem britischen Wetter trotzdem nicht ganz warm geworden bin…
Welcome girls and boys in Bristol
„Welcome boys and girls“ – mit diesen Worten wurden wir nach der Landung in Bristol vom Flugpersonal verabschiedet. In einem Flugzeug, dessen Durchschnittsalter gefühlt deutlich näher an der Pension als an der Schulzeit lag, sorgte dieser Satz durchaus für den einen oder anderen Schmunzler.
Da die Abholung direkt in am Flughafenparkplatz Bristol preislich eher in die Kategorie „Urlaubsbudget sprengen“ gefallen wäre, holte man mich schnell ab und wir machten uns unmittelbar auf den Weg Richtung Cheddar Gorge. Die spektakuläre Schlucht zählt zu den bekanntesten Naturwundern Englands. Über Jahrtausende hat Wasser hier eine beeindruckende Kalksteinschlucht geschaffen, deren steile Felswände bis zu 137 Meter in die Höhe ragen. Eine Landschaft, die man in England irgendwie nicht unbedingt erwartet.
Im kleinen Ort Cheddar legten wir anschließend eine wohlverdiente Kaffeepause ein. Dabei lernte ich gleich etwas Neues: Der weltberühmte Cheddar-Käse stammt tatsächlich aus genau diesem Ort. Irgendwie hatte ich mir darüber bisher noch nie Gedanken gemacht. Cheddar selbst ist ein gemütliches Dorf mit kleinen Geschäften, traditionellen Steinhäusern, Cafés und natürlich zahlreichen Käseläden. Wer möchte, kann hier auch die berühmten Höhlen besichtigen, in denen der Käse früher gelagert wurde.
Wir machten noch einen Zwischenstopp in Exeter. Die Stadt gilt als das kulturelle Herz von Devon und verbindet historische Gebäude mit einer lebendigen Innenstadt. Besonders bekannt ist die beeindruckende Kathedrale, die mitten im Zentrum thront. Wir beschränkten uns allerdings auf einen gemütlichen Spaziergang durch die Innenstadt und gönnten uns dann eine Pizza. Geschmacklich etwas anders als zuhause – nicht schlecht, aber definitiv eine jener Varianten, bei denen man nach dem ersten Bissen kurz überlegen muss, ob man sie nun liebt oder nicht.
Am Abend erreichten wir schließlich unsere Unterkunft direkt neben einer Farm. Modern eingerichtet, mit zwei Schlafzimmern und einem großzügigen offenen Wohnbereich inklusive Küche, Esszimmer und Wohnzimmer. Das eigentliche Highlight wartete allerdings draußen vor der Tür: die Hühner. Bereits am ersten Abend wurden Pläne geschmiedet, wie wir uns wohl die nächsten Tage mit frischen Eiern versorgen könnten. Und? Aus den Plänen wurde Realität. Jeden Morgen führte der erster Weg zu den Hühnern, um uns die frisch gelegten Eier für das Frühstück zu holen. Frischer geht es vermutlich kaum. Die Hühner wurden dadurch schnell zu unseren liebsten Nachbarn – auch wenn wir vermutlich etwas öfter bei ihnen vorbeigeschaut haben, als sie erwartet hätten. 🐔🥚😄
Küstenwind, Kynance Cove und geklautes Eis
Am nächsten Morgen machten wir uns auf den Weg nach Falmouth. Das Hafenstädtchen zählt zu den bekanntesten Orten Cornwalls und versprüht genau den Charme, den man sich von einem englischen Küstenort erwartet. Kleine Gassen, bunte Häuser, ein geschäftiger Hafen und zahlreiche kleine Geschäfte laden zum Bummeln ein. Besonders begeistert war ich von den vielen Bäckereien und Cafés. Flapjacks gab es, dazu überall frische Pastries in den Auslagen.

Gleichzeitig lernte ich auch das britische Wetter kennen. Ein ständiger Wechsel aus Nieseln, kurzen Regenschauern und kräftigem Wind. Kaum hatte man die Kapuze abgenommen, konnte man sie wenige Minuten später wieder aufsetzen. Aber irgendwie gehört genau das wohl zu Cornwall dazu.

Natürlich durfte auch ein Spaziergang rund um das Penndennis Castle nicht fehlen. Die Festung wacht seit Jahrhunderten über die Küste und bietet wunderschöne Ausblicke auf das Meer und den Hafen von Falmouth. Anschließend wurde ganz pragmatisch im Auto gefrühstückt beziehungsweise gejausnet, bevor es weiter Richtung Lizard Point ging.
Von dort starteten wir unsere Wanderung entlang der Küste nach Kynance Cove.
Rückblickend war das wohl das absolute Highlight des gesamten Urlaubs. Die Landschaft dort wirkt fast unwirklich: türkisfarbenes Wasser, bizarre Felsformationen und kleine Buchten, die aussehen, als hätte jemand sie direkt aus einem Reisekatalog ausgeschnitten. Besonders faszinierend ist das Zusammenspiel von Ebbe und Flut. Bei Ebbe werden Höhlen, Felsen und Sandflächen sichtbar, die wenige Stunden später wieder vollständig vom Meer verschluckt werden. Der Ort verändert sein Gesicht ständig und zeigt eindrucksvoll, wie sehr die Natur hier den Takt vorgibt.

Während uns auf der Wanderung der Wind ordentlich um die Ohren blies, war der Strand selbst erstaunlich gut geschützt. Also setzten holten wir uns ein Getränk und genossen einfach den Moment.
Zum Abschluss des Tages ging es nach St. Ives – vermutlich der bekannteste und gleichzeitig schönste Ort in ganz Cornwall. Auf dem Weg dorthin machten wir noch einen kurzen Halt bei St. Michael's Mount. Die kleine Insel mit ihrer Burg ist einer der großen Hotspots der Region. Leider war bereits Flut und der Damm zur Insel nicht mehr begehbar. Gerade das machte den Ort aber irgendwie besonders. Wenige Stunden zuvor hätten wir noch gemütlich hinüber spazieren können. Nun hatte das Meer den Weg wieder verschluckt. Ebbe und Flut erinnern einen hier auf beeindruckende Weise daran, dass nichts dauerhaft bleibt und sich die Welt ständig verändert – manchmal sogar mehrmals täglich.

In St. Ives angekommen, zog es uns zunächst in ein Lokal. Wobei „Lokal“ vielleicht etwas großzügig formuliert ist. Kneipe trifft es vermutlich besser. Bei uns hätte das Gebäude wahrscheinlich keine Genehmigung mehr bekommen. Wir saßen direkt unter der Treppe zur Toilette und bei jedem Schritt über unseren Köpfen fragte man sich kurz, ob das Haus die nächsten fünf Minuten noch überstehen würde. Das Essen war in Ordnung, die Atmosphäre... sagen wir einzigartig.
Danach spazierten wir durch die wunderschönen Gassen von St. Ives, vorbei an Stränden, Aussichtspunkten und kleinen Geschäften. Natürlich durfte auch ein Eis nicht fehlen.
Zumindest war das der Plan.

Denn offenbar hatten wir die Rechnung ohne die örtliche Möwenmafia gemacht.
Harald hielt sein Eis gerade einmal wenige Sekunden in der Hand, als aus dem Nichts eine Möwe im Sturzflug auftauchte. Mit der Präzision eines Kampfpiloten und der Entschlossenheit eines Profi-Diebes schnappte sie sich das Eis direkt aus seiner Hand.
Zack.
Eis weg.
Harald schockiert.
Möwe glücklich.
Das Ganze dauerte vermutlich weniger als eine Sekunde. Wir standen nur da und versuchten zu verstehen, was gerade passiert war. Während Harald seinen leicht lädierten Finger begutachtete, brachen wir in schallendes Gelächter aus. Die Möwe hatte ihren Raub perfekt geplant und erfolgreich durchgeführt. Bis heute muss ich lachen, wenn ich daran denke. Vermutlich erzählt die Möwe ihren Freunden noch immer von diesem erfolgreichen Coup und lacht ihn noch immer aus.
Zwischen Regenwald unter Kuppeln und Straßen für Mutige
Am nächsten Morgen stand das Eden Project auf dem Programm. Eine der bekanntesten Attraktionen in Cornwall und gleichzeitig ein ziemlich beeindruckendes Beispiel dafür, was entsteht, wenn Natur, Architektur und Nachhaltigkeit aufeinandertreffen. In riesigen kuppelförmigen Gewächshäusern wird hier Flora aus aller Welt gezeigt. Tropischer Regenwald, mediterrane Pflanzen, exotische Blumen und riesige Palmen wachsen unter einer Konstruktion, die fast schon futuristisch wirkt. Man fühlt sich ein bisschen, als wäre man gleichzeitig auf mehreren Kontinenten unterwegs.

Wir verbrachten dort einige Stunden und hätten vermutlich noch länger bleiben können. Alles ist farbenfroh, detailreich und erstaunlich beruhigend – obwohl man eigentlich in einem riesigen Wissenschaftsprojekt steht.

Danach ging es weiter nach Looe. Bis heute bin ich mir nicht ganz sicher, wie man das korrekt auf Englisch ausspricht. In meinem Kopf klingt es konsequent französisch, egal wie oft ich es versuche. Auch Polperro sorgte sprachlich nicht gerade für Klarheit – der Name klingt für mich eher italienisch als britisch. Beide Orte sind kleine, charmante Küstenorte mit engen Gassen, bunten Häusern und einem sehr klassischen Fischerdorf-Charme.

Allerdings haben wir Polperro nur kurz mit dem Auto gestreift – was rückblickend vielleicht nicht die beste Idee war. Denn die Fahrt dorthin und vor allem durch die Ortschaft hatte es in sich. Enge Straßen, in denen wir uns teilweise nur Millimeter von den Hauswänden entfernt bewegten, Kurven, bei denen spontanes Wenden angesagt war, weil es einfach nicht mehr weiterging, und dazu natürlich der Linksverkehr, an den man sich immer wieder bewusst erinnern musste. Der Puls des Fahrers dürfte in diesen Momenten durchaus Spitzenwerte erreicht haben. Aber irgendwie gilt auch hier: Ende gut, alles gut – wie Shakespeare es vermutlich sagen würde, wenn er mit im Auto gesessen wäre.
Zur Belohnung gab es in Bodmin einen sehr guten Burger. Der Ort selbst ist eher unscheinbar, aber ein echtes Highlight ist das alte Gefängnis, das heute teilweise zu einem Hotel umgebaut wurde. Die massiven Mauern, die historischen Zellen und die Atmosphäre machen den Besuch ziemlich besonders. Wann kann man schließlich schon sagen, dass man in einem ehemaligen Gefängnis übernachtet hat – freiwillig und ohne Ausbruchversuch.
Cornwall: Wenn der Wind die Pläne übernimmt
Am Donnerstag überraschte uns das Wetter wenig überraschend mit genau dem, was wir in den letzten Tagen ohnehin schon kennengelernt hatten: Regen, Wind und gelegentliche kurze Pausen dazwischen, die fast schon verdächtig schön wirkten.
Trotzdem machten wir uns auf den Weg zum berühmten Tintagel Castle – ein echter Instagram-Hotspot an der rauen Nordküste Cornwalls, der eng mit den Legenden um König Artus verbunden ist. Die dramatisch auf Klippen gelegenen Ruinen versprechen eigentlich spektakuläre Ausblicke, nur der Wind hatte an diesem Tag offenbar andere Pläne. So blieb es bei einem Spaziergang rund um die Anlage und durch den kleinen Ort.
Dort fanden wir immerhin ein winziges, sehr gemütliches Café. Tee, Kaffee und natürlich Scones mit Clotted Cream und Marmelade – ein kulinarisches Pflichtprogramm in England. Scones begegneten uns übrigens täglich, fast so selbstverständlich wie bei uns vielleicht ein belegtes Brot oder in England selbst Fish and Chips.
Weiter ging es nach Port Isaac, einem der wohl malerischsten Fischerdörfer Cornwalls. Weiße Häuser schmiegen sich dicht aneinander in eine steile Hanglage, enge Gassen führen hinunter zum Hafen, und insgesamt wirkt der Ort wie eine Kulisse aus einer anderen Zeit.

Von dort fuhren wir weiter nach Rock, wo wir mit der Fähre nach Padstow übersetzten. Und natürlich begann es genau in diesem Moment wieder zu regnen. Bis zur Überfahrt war ich komplett durchgefroren – der Wind, die nasse Hose und die allgemeine Wetterlage sorgten für ein sehr… authentisches Cornwall-Erlebnis.
Auf der anderen Seite angekommen, machten wir uns sofort auf die Suche nach einem Restaurant. Was sich im Laufe der Reise als kleine Herausforderung herausstellte. In vielen Orten muss man bis spätestens 20 Uhr gegessen haben, sonst sieht es kulinarisch eher schlecht aus. Danach wird meist nur noch getrunken. Auch die Geschäfte haben sehr eigene Öffnungszeiten – oft von 10 bis maximal 16 oder 17 Uhr. Ausgedehntes Bummeln oder spontanes Shoppen wird damit schnell zur organisatorischen Mission.
Nach einem sehr guten Essen ging es wieder mit der Fähre zurück nach Rock und weiter nach Bude. Dort hofften wir auf einen schönen Sonnenuntergang, wurden aber leider enttäuscht. Stattdessen gab es den klassischen Abschluss eines kühlen Tages: einen Cider.
Apfelig, sauer, nicht unbedingt mein Favorit – aber ausprobiert bzw. abgehakt ist abgehakt.
Wenn das Auto lädt und die Geduld gleich mit
Am letzten richtigen Urlaubstag ging es für uns zuerst zur bekannten Strawberry Farm. Ein Ort, der schon beim Ankommen gute Laune macht: frische Erdbeeren, ein gemütliches Frühstück und ein kleiner Laden voller Dinge, die alle irgendwie so aussehen, als müsste man sie unbedingt mitnehmen. Von süßen Spezialitäten bis zu regionalen Produkten – hier kann man sich problemlos länger verlieren als geplant.
Dabei stand noch eine eher weniger romantische, aber sehr realistische Aufgabe an: das Auto wieder laden. Das E-Auto noch einmal voll aufzuladen war in Cornwall nämlich durchaus eine kleine Herausforderung. Die Ladeinfrastruktur ist, freundlich gesagt, noch ausbaufähig. Oft braucht man spezielle Karten, manchmal bestimmte Apps, und nicht selten scheitert es einfach an soo vielen Dingen. Es war definitiv eines der Themen, das uns während der Reise immer wieder beschäftigt hat – hier gibt es noch ordentlich Luft nach oben.
Nach dem erfolgreichen Schnellladen ging es weiter Richtung Durdle Door, einem der bekanntesten Naturwahrzeichen Englands. Der berühmte Felsbogen an der Küste ist ein beliebtes Fotomotiv und eignet sich perfekt für einen letzten kurzen Stopp am Meer.

Danach fuhren wir weiter nach Bournemouth, wo wir noch einen Spaziergang entlang des Piers und durch die Innenstadt machten. Ein klassischer Küstenort mit viel Trubel, Strand und diesem typischen „letzter Urlaubstag“-Gefühl.
Von dort aus ging es schließlich Richtung London Stansted, denn am nächsten Tag wartete bereits der Rückflug auf uns – und damit das Ende einer Reise voller Küsten, Wind und unzähligen kleinen Momenten.
Eine Nacht, die ich nicht gebucht hätte, wenn ich gefragt worden wäre
Das wohl fragwürdigste „Highlight“ der gesamten Reise wartete allerdings ganz am Ende auf uns: unser Hotelzimmer für diese eine Nacht.
Kein eigenes Badezimmer im Zimmer. Direkt an einer vielbefahrenen Straße gelegen. Fenster, die sich nicht öffnen ließen. Eine Klimaanlage, die ihren Namen nicht verdiente, weil sie schlicht nicht funktionierte. Eine Heizung, die eher dekorativen Charakter hatte – inklusive fehlendem Rad. Dazu eine Nachttischlampe ohne Kabel und ein Licht, das in unregelmäßigen Abständen vor sich hin flackerte, als würde es selbst nicht so recht wissen, ob es noch funktionieren möchte.
Es war vermutlich das schlechteste Zimmer, in dem ich jemals übernachtet habe.
Im Nachhinein kann man darüber lachen – und genau das tue ich auch. Wohlgefühlt habe ich mich dort allerdings definitiv nicht. Und ich hatte zwischendurch tatsächlich den leisen Gedanken, dass es mich nicht wundern würde, wenn man in der nächsten Minute irgendetwas Ungeplantes aus der Ecke hört.
Fazit
Cornwall hat mich während dieser Reise etwas zwiegespalten zurückgelassen. Auf der einen Seite stehen die beeindruckenden Küstenlandschaften, die kleinen Hafenorte, die freundlichen Menschen und dieses Gefühl, dass hier alles ein wenig langsamer und entspannter abläuft. Das einzig wirklich durchgehend Positive waren die Menschen dort – unglaublich aufmerksam, freundlich und herzlich. Es wurde sich ständig bedankt oder entschuldigt, oft sogar für Kleinigkeiten, bei denen man selbst gar keinen Anlass dafür gesehen hätte.
Auf der anderen Seite war da das Wetter. Natürlich gehört Regen zu England wie Fish and Chips oder Scones mit Clotted Cream, trotzdem hat das ständige Grau meine Stimmung manchmal mehr beeinflusst, als ich es mir gewünscht hätte. Vielleicht hätte ich die Landschaft bei Sonnenschein noch einmal mit ganz anderen Augen gesehen.
Was aber definitiv in Erinnerung bleibt, sind die vielen kleinen Momente: das erste Kaffeechen in Cheddar, die nervenaufreibenden Fahrten durch winzige Gassen, die tägliche Portion Scones, die Herausforderungen beim Laden des E-Autos, unser Horror-Hotelzimmer in Stansted und natürlich die Möwe, die Haralds Eis schneller verschwinden ließ, als wir reagieren konnten.
Auch wenn mich diese Region definitiv nicht an jeder Ecke restlos begeistern konnte, hat sie etwas, das heutzutage selten geworden ist: Ruhe.



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